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21. September 2018

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Vorarlberg von der härtesten und schönsten Seite – so ist die Einladung der Veranstalter des Highlander Radmarathons überschrieben, der jährlich in Hohenems im österreichischen Bregenzerwald stattfindet.

Dieser Herausforderung stellten sich drei Aktive des Skiclub Karlsbad Rennradteams: Martina Gartner, Matthias Großmann und Matthias Bodemer. Ergänzt wurde das Team von Gast und Freund der Gruppe Jakob Schwarz aus der Schweiz. 187 km und 4.040 Höhenmeter oder 145 km und 2.500 Höhenmeter – das sind die beiden Strecken, die bei dieser Veranstaltung zur Wahl standen.

IMG_5114Das Schöne daran: Jeder Fahrer kann sich nach rund 100 km entscheiden, welche Strecke er wählen möchte; ganz nach Trainingszustand, bisherigem Saisonverlauf und Tagesform.
Nach dem Start in Hohenems, mitten im Rheintal, führt die Strecke über das Bödele (1.100 Meter Höhe) in den Bregenzerwald. Über Schwarzenberg geht es Richtung Hochtannbergpass auf 1.675 Metern Höhe und durch die weltbekannten Skiorte am Arlberg Lech, Warth und Zürs weiter zum Flexenpass, der mit 1.773 Metern Höhe die Spitze des Highlanders bildet. Nach einer rasanten Abfahrt führt die Route über Bludenz Richtung Ludesch, wo sich die Fahrer entscheiden können, auf welche Strecke sie gehen möchten. Entscheidet man sich wie Matthias Großmann für die lange Runde, stehen mit Faschinajoch (1.513 Meter) und Furkajoch (1.760 Meter) zwei weitere herausfordernde Bergprüfungen an. Beide Strecken treffen sich wieder in Rankweil, von wo aus die letzten Kilometer zurück nach Hohenems gemeinsam verlaufen.

20180814_220728_resizedBesonders schön am Highlander ist immer wieder die perfekte Organisation und die tolle Landschaft. Hierfür ein großes Kompliment und Dankeschön an die Organisatoren. Bei perfektem Radwetter gingen 1.300 Starter um 6 Uhr in der Früh ins Rennen, darunter die vier genannten SCK’ler. Teilweise wurde gemeinsam gefahren, teilweise versuchte man, eine Gruppe zu finden, die dem eigenen Tempo entsprach. Bei einer so großen Zahl an Teilnehmern war dies ohne weiteres möglich und es gab ausreichend Gelegenheit, auch mit anderen Rennradlern neue Kontakt zu knüpfen. Nach und nach kamen alle vier wieder sicher zurück ins Ziel und waren um ein schönes Erlebnis reicher.

Gerne wieder im nächsten Jahr…