Zweitägige Ausfahrt des 3G-Teams am 11. und 12. Juli 2026

Eine kleine Gruppe hatte sich am Samstagmorgen zur Abfahrt an der Jahnsporthalle getroffen.
Sechs Radler und Thomas B., der uns mit dem Servicefahrzeug begleitete.
Die Strecke führte uns zunächst über Rastatt zur Rheinfähre Plittersdorf, weiter im Elsass über Seltz durch den Haguenauer Wald über Hoffen, Soultz-sous-Forets nach Climbach im Département Bas-Rhin und dann Richtung Norden nach Deutschland für die restlichen 7 km bis Bobenthal.
Mit leichter, zeitlicher Verzögerung starteten wir zunächste über Reichenbach nach Ettlingen, Ettlingenweier und weiter in Richtung Malsch.
Bei der ersten Pause in Rauental, kurz vor Rastatt, erwartete uns Thomas B. mit seinem Servicefahrzeug, wo er bereits den selbst gebackenen Kuchen, gekühlte Getränke und Bananen für uns vorbereitet hatte. Nach einer kurzen Pause fuhren wir dann gestärkt weiter über Rastatt an die Fähre nach Plittersdorf.
Unser Fahrer des Begleitfahrzeugs bewies unterwegs, dass es selbst bei Fähren eine erstaunliche Auswahl gibt – und entschied sich zunächst mit großer Überzeugung für die Falsche. Nach einem kurzen Anruf bei unserem Tourguide, wurde die richtige Fähre gefunden und die Flussüberquerung schließlich erfolgreich gemeistert.
Nach der Überfahrt in Plittersdorf, fuhren wir bei wolkenlosem Himmel und leichtem Ostwind weiter in Richtung Wissembourg, bis zu einer Stelle, wo sich Rainer und Thomas S. einig waren:
„Da sollte es laut Komoot doch rechts weitergehen?“ Doch da war kein Weg.
Nach einigen Kilometern durch kleine Ortschaften und strahlendem Sonnenschein erreichten wir schließlich das schöne Restaurant “La Grange Fleurie“, wo wir unsere Mittagspause eingeplant hatten. Endlich Schatten!
Nachdem wir der jungen Dame im Service mit unseren bescheidenen französisch Kenntnissen erklärt hatten, was ein „Radler sauer“ ist, waren wir natürlich sehr gespannt auf unser Mittagessen und das servierte Getränk.
Zur Auswahl standen u.a. fünf Essen für 13,50 €, inkl. Vorspeise! Nach einem sehr leckeren Mittagessen, fuhren wir dann gut gestärkt weiter.
Der Col du Pfaffenschlick mit 371 Höhenmeter, ist ab Birlenbach auf einer Strecke von ca.3,5 km und einem Höhenunterschied von insgesamt 217m mit einer maximalen Steigung von bis zu 15 % zu erreichen.
Nach einer anstrengenden Bergfahrt bei blauem Himmel und viel Sonnenschein, hatten wir dann endlich die Passhöhe erreicht, wo wir bzw. vor allem die „Biobiker“ sich eine Pause verdient hatten. Nach einer kurzen aussichtsreichen Pause, ging es dann weiter Richtung Bobenthal in der Pfalz.
Auf den letzten 3,8 km nach Bobenthal waren wir dann alle nochmals richtig gefordert. Es ging nur bergab, auf Waldwegen durch Furchen mit feinem rotem Sandstein und danach über eine geschotterte Piste, welche nicht gerüttelt und mit groben Steinen versehen war. Diese Abfahrt erforderte unsere volle Konzentration, weshalb wir hier verhältnismäßig lange 21 Minuten für diese kurze Strecke benötigten.
In Bobenthal waren wir dann am Ziel angekommen, wo wir im Hotel „Beim Mühlenwirt“ herzlich empfangen wurden.
Nach ein paar kühlen Getränken im schattigen Biergarten, hatten wir unsere Zimmer bezogen und uns gegen 19:00 Uhr wieder zum Abendessen im Biergarten getroffen.
Es erwartete uns ein leckeres Abendessen mit teils üppigen Portionen, so dass alle mit ihrem gewählten Essen sehr zufrieden waren.
Nach dem Essen wurde dann der gemütliche Teil des Abends eingeläutet. Ekki hatte hierzu ein lustiges Kartenspiel ausgepackt, kurz den Spielablauf erklärt, so dass wir alle spätestens nach einer Einspielrunde voll dabei waren und jeder mindestens einmal „der große Dalmuti“ und nicht der „kleiner Diener“ sein wollte.
So endete ein wunderschöner, geselliger Abend im Biergarten, denn schließlich war allen klar, dass es spätestens am nächsten Morgen bereits um 8:00 Uhr wieder Frühstück gab.
Gestärkt mit einem leckeren Frühstück starten wir dann um 10:00 Uhr die Rückfahrt. Entlang der Lauter nach Wissembourg, Wörth am Rhein und weiter über Karlsruhe Rüppurr, Ettlingen und Busenbach zum Ziel nach Langensteinbach. Für diese Strecke waren wieder zwei Pausen in Freckenfeld und KA-Rüppurr eingeplant.
Um 16:00 Uhr war dann schließlich Ankunft in Langensteinbach, wo wir uns beim Tennisclub ein letztes Abschluss- und Abschiedsgetränk verdient hatten.
Was für eine tolle Radtour!
Vielen Dank an Rainer und Thomas S für die Tour-Orga und Thomas B, dass er uns mit seinem Servicewagen begleitet hatte.


