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21. September 2018

Highlander Radmarathon:Vorarlberg von seiner schönsten und härtesten Seite

Sonntag, 10. August 2014, aufstehen um 5 Uhr, Frühstück um 5.30 Uhr, aufs Rennrad um 6.15 Uhr - es muss schon ein besonderes Ereignis anstehen, wenn man das freiwillig auf sich nimmt. So begann für 15 Aktive des SkiClub Karlsbad der Tag beim Highlander Radmarathon in Hohenems/Vorarlberg.www.highlander-radmarathon.at/

187 km und 4.040 Höhenmeter, bzw. 160 km und 2.400 Höhenmeter, 7 oder mehr Stunden auf dem Rad und bis zu 5 hochkarätige Alpenpässe sind die Zutaten, die den Highlander-Radmarathon zu dem machen, was er ist. Eine persönliche Herausforderung für jeden. Dieser stellten sich die Fahrer des SCK-Rennrad-Teams Bernhard Walli, Dirk Hünecke, Andreas Klein, Paul Prechtl, Frank Ohl, Herbert Zaiss, Robin Fundinger, Hans Schwab, Daniel Schwab, Bernhard Becker, Jörg Kronwald, Matthias Bodemer, Holger Reichert, Andreas Appich, und Thorsten Rosenkranz.

Nach dem Start in Hohenems um 7 Uhr, mitten im Rheintal, führte die Strecke über das Bödele (1.100 m Höhe) in den Bregenzerwald. Über Schwarzenberg ging es durch das Tal der Bregenzer Ache Richtung Hochtannbergpass (1.675 m) und weiter zum Flexenpass am Arlberg, mit 1.810 Höhenmeter die Spitze des Highlanders. Nach einer rasanten Abfahrt durch zahlreiche Galerien und Tunnels führte die Tour über Bludenz wieder zurück ins Rheintal. Dort konnten die Teilnehmer entscheiden, ob sie mit Faschinajoch (1.513 m) und Furkajoch (1.760 m) zwei weitere Pässe bewältigen wollten (bzw. konnten) oder die etwas leichtere Variante direkt zurück nach Hohenems wählten.

Einzelne aus diesem starken Team hervorzuheben, ist nicht erforderlich. Jeder Fahrer ging an seine Leistungsgrenze und trug zu dem hervorragenden Bild bei, das der Skiclub wieder einmal bei einer international hochkarätig besetzen Veranstaltung hinterließ. Eine besonders herausragende Leistung sei aber trotzdem erwähnt: Bernhard Walli absolvierte die große Runde in 6:50:58 Stunden und belegte damit den 8. Platz in der Altersgruppe M55. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis!

… bis bald beim erfolgreichen SCK Rennradteam

Skiclub Karlsbad krönt Saisonhöhepunkt mit starker Teamleistung

9. Stafettenfahrt nach Passau

Nach fast einjähriger Planungs- und Vorbereitungszeit fand vom 12. bis 14. Juli 2014 die neunte Stafettenfahrt des SCK-Rennradteams nach Passau statt. Das Ziel, die Strecke von Langensteinbach in die Drei-Flüsse-Stadt Passau ohne Zwischenhalt oder Übernachtung an einem Tag zu bewältigen, wurde dank einer starken Teamleistung in einer Fahrzeit von weniger als 17 Stunden erreicht.

Drei Stafetten-Gruppen mit je 8 Fahrerinnen und Fahrern teilten sich die Distanz von 475 Kilometern und brachten die drei Durchfahrer, die die gesamte Strecke nonstop zurücklegten, in einem zügigen Stundenmittel von 30 km/h sicher ans Ziel.

Dabei war immer mindestens eine Stafetten-Gruppe auf der Straße und die beiden anderen wurden von den Begleitfahrzeugen zu vorbestimmten Wechselpunkten gebracht.

Dort wartete die Gruppe, die als nächste dran war, bis der Tross der Radfahrer einrollte und nahm sofort Fahrt auf, so dass es für die Durchfahrer nahtlos weiter ging. Die einen oder anderen Stafetten Fahrer hatte so viel Spaß an der Sache, dass er nach seiner Etappe auf der Straße blieb und mit der nächsten Gruppe noch eine oder mehrere weitere Etappen dranhängte. Rechnet man die Fahrleistung des gesamten Teams zusammen, kommt man auf runde 6.000 km, die an diesem Tag bewältigt wurden.

Die landschaftlich sehr reizvolle Strecke führte nach dem Start um 2.30 Uhr am Langensteinbacher Rathaus in Richtung Kraichgau. Bereits nach einer Stunde wurde Maulbronn erreicht und von dort aus in östlicher Richtung die Ostalb angesteuert.Kirchberg an der Murr, Oberweissach, Geschwend,

waren weitere Zwischenstationen, bevor das Peloton die Baden-Württembergische-Bayerische Grenze erreichte. Immer weiter in Richtung Südosten ging die Strecke durch das malerische Altmühltal, der Bayerische Wald mit einigen knackigen Anstiegen von bis zu 17% wurde gestreift und um 19:20 Uhr das Teamhotel in Passau erreicht.

Wie bei den acht Auflagen zuvor wurde die Tour wieder perfekt vom Organisationsteam um Reinhold Kaul geplant. Drei Vorbereitung Fahrten mit dem Auto waren notwendig, bis die optimale Strecke gefunden und jeder Abbiege- und Orientierungspunkt bestimmt war. Insgesamt wurden 137 Ortschaften durchfahren. Bei allen Vorbereitung ließ sich eines nicht planen: das Wetter. Und das deckte das gesamte Spektrum ab; von bestem Radwetter war über Regenschauer bis hin schwül-feuchter Luft alles dabei. Umso größer der Respekt vor der Leistung aller, die gegebenen Bedingungen anzunehmen und die Tour wie geplant zu absolvieren.

Große Anerkennung und besonderer Dank gebührt allen Stafetten Fahrerinnen und -fahrern: Gerd Zachmann, Markert Dieter, Peljak Peter, Riehm Hans, Andrea Karcher, Rombach Beate, Rombach Walter, Solleder Andreas, Schaudel Thomas, Andriessen Elke, Weber Bernd, Bodemer Matthias, Schwab Hubert, Reichert Holger, Schmidt Ralf, Kuch Joachim, Reiner Jokisch, Hünecke Dirk, Schwartz Thomas, Appich Andreas, Walli Bernhard, Zaiss Herbert, Schwab Hans.

... Nur ein guter Teamgeist befähigt zu solchen Leistungen. Ganz besonders hervorzuheben ist die sportliche Leistung der drei Durchfahrer Paul Prechtl, Bernhard Becker und Frank Ohl, die wie bereits beschrieben die 475 km mit über 4200 Höhenmetern nonstop bewältigten.

Ein besonderer Dank gebührt den Fahrerinnen und Fahrern der Begleitfahrzeuge: Monika Riehm und Reinhold Kaul im Führungsfahrzeug. Ihre Aufgabe war es, vor dem Feld zu fahren und den Weg zu weisen. Hinter dem Feld her fuhren Gabi Bodemer und Andrea Jokisch im Schlussfahrzeug, von dem aus die Verpflegung der Durchfahrer erfolgte. Karl Scheibl und Günter Lichtenberger in den Wechselfahrzeugen sorgten dafür, dass die Stafetten Fahrer immer rechtzeitig zu den Wechselpunkten gebracht wurden.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Erholung. Nach einem gemütlichen Frühstück wurde die Stadt Passau bei einer kurzweiligen Stadtführung und anschließender Schifffahrt aus erkundet. Abends am Buffet konnten die verbrauchten Kalorien wieder aufgenommen und zum krönenden Abschluss der Weltmeistertitel bejubelt werden. Am Montag ging es dann in den Fahrzeugen zurück in die Heimat.

Die 9. Auflage der SCK-Stafettenfahrt ist jetzt Geschichte, das Team freut sich auf die Jubiläumstour in zwei Jahren. Wo es hingehen wird, ist noch nicht bekannt. Alle sind sich aber sicher, dass eine dem Anlass entsprechende Zielstadt gefunden wird.

Ein Dankschön und Lob an alle Teilnehmer

… bis bald beim aktiven Rennradteam